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Learning Trend „Personalisiertes Blended Learning”

09 Okt 2018

Das Konzept „Ein Training für alle“ hat noch nie wirklich gepasst. Man bekommt immer einen mehr oder weniger großen Anteil am Lerninhalt geboten, den man nicht braucht oder den man schon kennt. Der Zeitmangel und der zunehmend differenzierte Bedarf an Kompetenzen verschärft dieses Dilemma. Ein Ausweg ist die Personalisierung von Blended Learning.

Sicherlich kennen Sie das. Sie haben ein Seminar über ein, zwei oder drei Tage besucht und mussten feststellen, dass Sie nur einen Teil des Gehörten wirklich verwenden können. Der Rest ist maximal ein „Nice to have“. Und so gehen Sie mit dem Gefühl aus dem Seminar, dass Sie Ihre Zeit besser hätten einsetzen können. Diese Situation ist auch Personalentwicklern und Trainern bekannt, aber in klassischen Präsenztrainings bleibt nicht viel Spielraum für individuelle Lerninhalte. Doch moderne Lernformate können diese Situation zumindest entschärfen oder sogar spürbar verbessern. Entsprechend ist „Personalisiertes Blended Learning“ ein Trend, der die Learning-Profis in den nächsten Jahren beschäftigen wird.

Learning on Demand

Um das Konzept des „Personalisierten Blended Learnings“ richtig einordnen zu können, kommt man an Learning on Demand nicht vorbei. Learning on Demand bedeutet, dass der Lernende jetzt einen Lernbedarf erkennt und entsprechend sofort die richtigen Lerninhalte benötigt. Das Konzept des Learning on Demand ist dabei nicht grundsätzlich neu. So ist das Lesen einer Bedienungsanleitung oder – moderner – das Ansehen eines passenden Youtube-Videos nichts anderes als Learning on Demand. Also macht es Sinn, dieses bekannte Konzept auch in strukturierter Form an den Arbeitsplatz zu tragen. Dazu gehören die Bereitstellung von didaktisch sehr guten Selbstlerninhalten, die Unterstützung beim Finden von geeigneten Selbstlerninhalten, der Ausbau der Selbstlernkompetenz und vor allem das selbstständige Erkennen von Kompetenzlücken. Sind diese Voraussetzungen gegeben ist Learning on Demand ein wunderbares Format zum personalisierten Lernen. Doch es hat auch einen entscheidenden Nachteil. Der so wichtige Wissens- und Erfahrungsaustausch, das Üben des Erlernten mit professioneller Begleitung, die Reflexion über weitere Anwendungsbereiche des Erlernten und vieles andere fällt flach. Damit findet kein Wissenstransfer von Kopf zu Kopf statt. Eine Abhilfe schafft Personalisiertes Blended Learning.

Personalisiertes Blended Learning (PBL)

Blended Learning ist die didaktisch und methodisch sinnvolle Kombination von Präsenzlernen mit den unterschiedlichsten Formaten des elektronischen Lernens. Dabei ist ein Blended Learning Kurs in seiner „normalen“ Form nichts anderes als eine Teilvirtualisierung klassischer Seminare. Alle Teilnehmer eines Blended Learning Kurses erhalten die gleichen Inhalte. Im Gegensatz zu Seminaren können Sie jedoch speziell beim Selbstlernen ihre eigenen Schwerpunkte setzen und so zum Beispiel Lerninhalte überspringen, wenn sie diese nicht benötigen oder schon kennen.

Personalisiertes Blended Learning (PBL) geht einen Schritt weiter. Es handelt sich zwar immer noch um einen formalen Kurs mit dediziertem Anfang und Ende. Aber die Lerninhalte werden individuell für den einzelnen Lernenden festgelegt. Jeder Lernende erhält also seinen persönlichen Lernpfad. Hierzu wird am Anfang möglichst präzise der Lernbedarf der Teilnehmer abgefragt. Eine strukturierte Vorgehensweise unterstützt das Erkennen der Lernbedarfe. Auf der Basis der Gesamtergebnisse werden drei inhaltliche Cluster gebildet:

  • Lerninhalte, die alle Teilnehmer im Kurs benötigen
  • Lerninhalte, die einzelne Gruppe von Teilnehmer benötigen
  • Lerninhalte, die ein einzelner Teilnehmer benötigt

Auf der Grundlage dieser Cluster wird der zugrundeliegende Standardkurs auf die jeweilige Teilnehmerschaft des Kurses angepasst. So erhalten alle Teilnehmer ihre individuellen Lerninhalte. Die Gruppen mit ähnlichen Lernbedarfen erhalten zusätzlich Gruppenaufgaben und Anreize zum Austausch von Wissen und Erfahrungen. Die Lerninhalte für alle Teilnehmer können unter anderem in Webinaren besprochen und geübt werden.

Im Präsenzworkshop werden dann Lösungen zu den individuellen Problemstellungen der Lernenden erarbeitet. Auch hier kann man festlegen, wo man den Lernenden Zeit für individuelle Reflexionen gibt, wo man die Teilgruppen an gemeinsamen Lösungen erarbeiten lässt und was man mit der Gesamtgruppe bearbeitet.

PBL verbindet somit die Vorteile von Learning on Demand mit den Vorteilen von klassischem Blended Learning. Durch seine Ergebnisorientierung bringt es Lernenden und deren Unternehmen hervorragende Lernerfolge. Allerdings müssen dazu einige zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein.

  • PBL ist in der Konzeption sehr aufwändig. Ein exzellenter „Basis“-Kurs als Grundlage von PBL reduziert diese Aufwände zum Teil.
  • Es ist ein umfassender Katalog an Lerninhalten in unterschiedlichen Formaten notwendig, aus dem der Designer von PBL schöpfen kann. Dieser Katalog ist auch Voraussetzung für Learning on Demand, so dass man damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann.
  • Die PBL-Designer müssen ein hohes Maß an didaktischer, methodischer und technischer Blended-Learning-Kompetenz haben, um einen komplexen PBL-Kurs zu konzipieren.
  • Ein PBL-Kurs benötigt eine sehr gute Betreuung, damit die Lernenden nicht nur fachlich, sondern auch organisatorisch in der Spur bleiben.

Sie wollen mehr zu PBL wissen? Dann kontaktieren Sie uns unter kontakt@fct-learning-center.com oder
unter +49 (0) 2222 989 987-0.

Lernende Grüße aus dem Rheinland

Konrad Fassnacht

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Konrad Fassnacht

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