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So sichern Sie Ihren Erfahrungsschatz

24 Mai 2019

Kennen Sie John Dewey? John Dewey lebte von 1859 bis 1952 und war ein amerikanischer Philosoph, Psychologe und Schulreformer. Er prägte den Satz „Wir lernen nicht durch unsere Erfahrung, sondern durch das Nachdenken über unsere Erfahrung.„. Reflexion oder besser Selbstreflexion als Quelle des Erfahrungslernens – das ist in Zeiten, wo wir immer schneller, individueller und informeller lernen müssen, wichtiger denn je. Die Gretchenfrage ist wie immer, wenn es ums Lernen geht: „Wo nehmen wir die Zeit dafür her? Wir sind doch so unter Druck. Das können wir uns nicht leisten.“ Drehen wir den Spieß einmal um: Können wir es uns leisten, nicht strukturiert zu lernen? Können wir es uns leisten, Erfahrungen immer wieder neu zu machen, weil wir sie vergessen haben? Vielleicht kommt ja der Zeitdruck unter anderem auch daher, weil wir zu wenig auf Erfahrungen aufbauen können, die im Tagesgeschäft untergegangen sind.

Die Frage, die sich also stellt, ist: Wie können wir unter echtem oder vermeintlichem Zeitdruck eine nachhaltige Vorgehensweise zur Selbstreflexion über unsere Erfahrungen etablieren? Wie können wir also unser Lernverhalten verbessern? Es gibt verschiedene Ansätze, die alle eines gemeinsam haben: Sie müssen in unseren Arbeitsalltag integriert werden. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen.

Paul hat es sich zur Gewohnheit gemacht, dass er am Abend, vor her nach Hause geht, immer seinen E-Mail-Eingang lehrt. Das funktioniert sehr routiniert und kostet ihm je nach anfallender E-Mail zwischen 10 und 15 Minuten. Nun hat er noch eine Minute dran gehängt. Er denkt kurz nach über seine wichtigste Lernerfahrung des Tages und schreibt diese  in ein bis drei kurzen Sätzen direkt in sein Outlook, wo er eben noch die E-Mails bearbeitet hat. Am Freitagnachmittag plant er seine nächste Arbeitswoche. Am Ende dieser Planung nimmt er sich fünfzehn Minuten Zeit, um seine Lernerfahrung des Freitags aufzuschreiben und die Lernerfahrungen der Woche kurz zusammenzufassen und darüber nachzudenken. Wo kann er die neue Erfahrung noch einsetzen? Wie kann er mit dieser Erfahrung andere Herausforderungen bewältigen? Hilft diese Erfahrung vielleicht auch einem Kollegen? Wenn ihm über das Wochenende noch etwas einfällt zu seinen Lernerfahrungen trägt er diese gleich am Montagmorgen nach.

Auf diese Art und Weise hat er sein persönliches Lerntagebuch etabliert, das ihn bei der Selbstreflexion und damit auch beim Erfahrungslernen unterstützt.

Wenn es Ihnen auch wichtig ist, dass Sie mit Ihren Erfahrungen sorgsamer umgehen, kann ich Ihnen ein derartiges Vorgehen, dass zu Ihnen und Ihrem Arbeitstag passen muss, nur empfehlen.

Lernende Grüße aus dem Rheinland

Konrad Fassnacht

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Konrad Fassnacht

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