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Die Krux mit diesem e-Learning

05 Sep 2019

E-Learning mit Web Based Trainings und Co. wird schon länger nicht mehr als der große Heilsbringer gesehen. So hat man inzwischen erkannt, dass die Lernergebnisse und die Nachhaltigkeit bei e-Learning häufig auch nicht viel besser sind als bei Präsenzseminaren. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zwei hängen eng miteinander zusammen: die Powerpoint-Orientierung vieler Autorenwerkzeuge und die leichte Bedienbarkeit, zumindest bei den Grundfunktionen. Was kann man tun?

„Mit unserem Autorenwerkzeug entwickeln Sie in 30 Minuten Ihr erstes e-Learning.“ So preisen viele Hersteller ihre Produkte an. Sie haben gar nicht so unrecht. Wenn man erkennt, wie man eine Powerpoint-Präsentation in das Autorenwerkzeug lädt und dann vielleicht noch schnell den einen oder anderen Multiple-Choice-Test einbaut hat man sein erstes e-Learning. Aber ehrlich gesagt: die Powerpoint-Präsentation ist dann immer noch eine Powerpoint-Präsentation, die Multiple-Choice-Tests bringen keinen echten Mehrwert, und das einfache Weiterklicken ermüdet schon nach wenigen Folien.

Jetzt kommt der nächste Schritt. Wenn man etwas mehr Ahnung vom Werkzeug hat, wird aufgerüstet. Dann fliegen Objekte durch die Folie und alle möglichen und unmöglichen multimedialen Elemente machen das Produkt zu einem „Click-click bling-bling e-Learning“, wie Cammie Bean es nennt.

Experten-Tipps

Was kann man tun? Auf e-Learning verzichten? Keine gute Lösung, denn e-Learning hat ein sehr hohes Potenzial zur Verbesserung von Lernergebnissen und Leistungsfähigkeit. Es gibt eine ganze Reihe von Ansätzen, um dieses Potenzial zu heben. Einige seien hier genannt.

  • Als e-Learning Autor oder ganz allgemein als Ersteller von multimedialen Inhalten benötigt man gute Kenntnisse des Autorenwerkzeugs sowie didaktische und methodische Kompetenzen, um e-Learnings oder multimediale Informationen zu entwickeln. Ohne das geht es nicht.
  • Ein zweiter wichtiger Punkt ist, nicht zuletzt basierend auf der Zielgruppenanalyse, sein grundsätzliches Konzept zu hinterfragen. Muss es sein, dass der Anwender des e-Learnings jede Folie bis zum Schluss anschaut, bevor er weiterklicken kann? Muss es sein, dass sich der Anwender an die exakte Reihenfolge der Seiten hält, ohne dass er bekannte Inhalte überspringen kann? Muss ich ihn gängeln, indem ich ihm sage, dass er auf „Weiter“ klicken soll, was doch so offensichtlich ist?

  • Ein dritter Punkt ist die Länge des e-Learnings. Muss mein e-Learning aus mehreren Lektionen bestehen, oder erstelle ich mehrere kurze bis sehr kurze e-Learnings, immer genau zu einem Thema?

  • Ein vierter Punkt sind Interaktionen und Tests bzw. Quizzes. Daumenregel ist, dass auf jeder Seite entweder passende Interaktionen integriert werden, so dass sich der Anwender das Lernmaterial selbst erschließen kann, oder es gibt Tests und Quizzes, die knifflig sind und den Lernprozess bzw. den Lerntransfer vorantreiben.

  • Und schließlich: es geht auch um die Geschwindigkeit. Sehr gute e-Learnings in sehr kurzer Zeit zu erstellen hat neben der Kompetenz auch etwas mit Organisation zu tun. Je mehr eigene Vorlagen man entwickelt und bereitgestellt hat, um so schneller geht die e-Learning-Produktion.

Fazit: Nicht e-Learning ist das Problem, sondern die mangelnde Kompetenz, um gute e-Learnings oder mediale Informationen zu entwickeln, gepaart mit der recht einfachen Bedienbarkeit der Autorenwerkzeuge und deren Powerpoint-Lastigkeit. Aber es gibt eine ganze Reihe von „Gegenmitteln“.

Lernende Grüße aus dem Rheinland

Konrad Fassnacht

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Konrad Fassnacht

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