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Mehr zum Hype um Webinar-Tools

14 Apr 2020

Im Blogbeitrag „Toolmania – und wie man mit ihr umgeht“ habe ich mich schon einmal mit dem Thema „Tools für Webinare“ beschäftigt. Doch der Hype geht fröhlich weiter. So erreichen mich täglich eine Vielzahl an Fragen in der Art „Konrad, Du bist doch schon so lange im Webinar-Geschäft tätig. Welche Software für unsere Webinare sollen wir verwenden?“ Gleichzeitig höre ich immer wieder Aussagen wie „ABC ist das beste Werkzeug für Webinare, müsst ihr unbedingt verwenden!“ oder „Ich habe XYZ getestet, einfach nur genial. Könnt ihr bedenkenlos einsetzen.“

Ich will mal die Kirche ins Dorf zurück stellen. Jedes der gängigen Software-Produkte für Webinare, sei es Adobe Connect, Edudip, vitero, Zoom, Yulinc, GoToTraining oder auch WebEx und Skype for Busines, um nur einige zu nennen, ist für Webinare und dabei speziell für Live Online Trainings grundsätzlich gut geeignet. Jedes der Produkte hat seine Stärken und seine Schwächen. Aber mit etwas Kreativität lassen sich mit allen Produkten aus dieser Kategorie richtig gute Webinare und Live Online Trainings durchführen. Mit Vorsicht sollte man funktionsärmere Produkte wie z.B. Microsoft Teams, GoToMeeting oder Fastviewer betrachten. Sie sind für Online-Meetings gut, für Live Online Trainings aber zu schmal.

Wenn aber nun alle Tools für Webinare und Live Online Trainings geeignet sind, alle ihre Stärken und Schwächen haben, nach welchen Kriterien kann man bei der Tool-Auswahl vorgehen? Hierzu einige Punkte, die man beachten sollte.

  • Wie sind meine Schulungen grundsätzlich gestaltet? Beispiel: Arbeite ich viel mit Gruppenaufgaben und brauche daher Gruppenräume, oder ist mir eine intensive Kommunikation mit hochwertigen Videos wichtiger? Werde ich tendenziell eher Inhalte vermitteln oder Inhalte mit meinen Lernenden erarbeiten?
  • Möchte ich neben der gängigen Sprachübertragung über das Internet (VoIP) auch die Möglichkeit der Telefoneinwahl bereitstellen, und welche Kosten entstehen dadurch?
  • Welches sind die technischen Anforderungen an den Moderator und an die Lernenden?
  • Sind meine Lernenden viel unterwegs, so dass brauchbare Apps für verschiedene iPad und Android-Tablets benötigt werden?
  • Stehen die Server des Providers in der EU oder in den USA? Wie sieht es allgemein mit dem Datenschutz aus?
  • Ist mir ein Einladungsmanagement wichtig, oder gestalte ich dieses mit anderen Mitteln (z.B. Versendung der Zugangsdaten per E-Mail)?
  • Möchte ich auch große Webkonferenzen mit sehr vielen Teilnehmenden durchführen?

Dies sind nur einige Fragen, um aus der Vielzahl der brauchbaren Tools das geeignetste auszuwählen.

Und was ist mit den Kosten? Auch hier gibt es unterschiedliche Preismodelle und preisliche Größenordnungen. Wer nur vereinzelt Webinar durchführt wird auch dieses Kriterium beachten. Wenn Sie jedoch sehr viele Webinare durchführen, dann geht der Preis in den Gemeinkosten unter.

Beispiel: Sie führen pro Woche im Schnitt 5 Webinare mit im Schnitt 10 Teilnehmern durch. Das sind ca. 200 Teilnehmer pro Monat.  Wenn Ihre Veranstalter-Lizenz 100 € im Monat kostet, dann entstehen Kosten von 0,50 € pro Teilnehmer.

Fazit: Klären Sie Ihre Anforderungen, suchen Sie sich das Werkzeug aus, dass diese Anforderungen am Besten erfüllt und akzeptieren Sie, dass es die „fehlerfreie eierlegende Wollmilch-Sau“ auch bei der Webinar-Software nicht gibt.

Lernende Grüße aus dem Rheinland

Konrad Fassnacht

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Konrad Fassnacht

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